Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald "Tausendfüsssssssssler"

  Der Ultramarathon Lauftreff soll eine Anlaufstelle für alle Läufer/innen sein, die nicht immer die gleichen Strecken laufen möchten,die Freude am Laufen mit Gleichgesinnten   haben,sich erstmalig an Läufe über 3 Stunden wagen möchten,gerne durch die Natur laufen,sich auf Marathon und mehr vorbereiten,Erfahrungen   austauschen,Fahrgemeinschaften suchen,zusammen auf bestimmte Laufevents vorbereiten,ab und an neue Herausforderungen suchen,keinen übertriebenen Ehrgeiz   besitzen,nicht unbedingt einem Verein angehören möchten,keine weiteren Verpflichtungen haben möchten,nicht stundenlang  alleine auf weiter Flur laufen möchten.

 Nagoldtallauf  2008 die Zweite

 

am 24. Mai

 

Von Urnagold bis Sulz am Eck mit  58 Km und 42 Km bis Nagold

 

Und es hat geklappt, keine Frage bei so vielen die geholfen haben dass die Organisation perfekt gelaufen ist. Und weshalb die „Zweite“? ja, wir sind letztes Jahr schon einmal die Strecke bis Nagold abgelaufen und schon dort waren wir uns einig das zu Wiederholen und heuer noch was dran gehängt bis Sulz am Eck mit dem Finalen „The Evil Edge“. Was die übersetzt bedeutet? Das war das Feedback von Annnette Reim und schon wisst ihr dass auch Frauen dabei waren. Leider nur drei zu zehn also waren wir zusammen „13“ welch eine Glückszahl  was wir dann auch mit dem Wetter hatten. Den Besen- und Verpflegungswagen mit Anhänger den abwechselnd Heike Christ und Steve Robinson, Steve, warum die Frage – Heike ist in deinem Kuchen „Arsen“ – und schon wissen wir wer all den Kuchen und das Gebäck gesponsert hatte. Also aß Steve nur die leckeren Nussecken von Annnette.

Los ging es pünktlich um 7 Uhr bei der Gemeindehalle in Sulz am Eck, die eine Gruppe per Taxi direkt an die Quelle die andere holte noch Elke Mönch in Nagold

ab und besichtigten kurz die Verpflegungsstellen. Frisch war es als nach Gruppenfoto und gestresster ???????? der Frauen im Wald um 8 Uhr 15 bei bester Laune sich der Tross in Bewegung setzte. Einrollen hieß es bis zur Erzgrube wo wir einen noch friedlichen ruhigen in seiner Idylle liegenden See ohne Publikum vorfanden den wir auf der mittleren Staumauer zur 1. Verpflegung überquerten. Steve hatte für uns den „Gabetisch“ aufgebaut und den Blick darauf meinte Jürgen Kaiser – da muss ich mich zurück halten ich möchte abnehmen – und hat er? eher nicht. Schnell ging die Pause vorbei und Volker Held zählte die Minuten und Sekunden zum weiterlaufen denn acht Minuten Pause waren geplant. Wunderschöne Landschaft, verwegene „Wegle“ und galoppierende Läufer – Jürgen Baumann, Ralf Linke – vorne weg, vergnügte Stimmung brachten uns locker wieder in unserer Zeitvorgabe nach Altensteig. Steve konnte jetzt schon rückwärts einparken und das mit Anhänger. Wieder einmal ging die Pause schnell vorbei und wir durch Altensteig und danach nochmals quer durch die Pampa nach Ebhausen dem 3. Halt, wo wir dann mit gut 33 Km mehr als die Hälfte hinter uns hatten. Nach dem kurzen Stück bis Rohrdorf folgte ein weiteres „Sahnestückle“, hinauf auf die Burg „Hohe Nagold“ das der Franz Leins locker mit Michael Koch am Schluss hinauf liefen. Den rundum Blick genossen war dann beim am Ortsausgang von Nagold bei Marathondistanz die zweitletzte Verpflegung. Elke verabschiedete sich von uns und Steve zog auch seine Laufschuhe an als es in Richtung Wildberg ging und nach anfänglicher Frische spürten wir dann doch noch die Wärme in dem eher schattenlosen Flusstal. Irgendwie brachte die Hitze bei so manchen die Lust am Laufen so in Überschwung dass noch eine 2 Kilometer lange Sprintwertung und das nach knapp 50 Kilometern eingelegt wurde. Unser ältester Teilnehmer Gerhard Schorr lies es sich aber nicht nehmen den jüngeren zu zeigen was Sache ist, derweil Thomas Schmidt zum ersten Mal überhaupt die Marathongrenze mit 51 Kilometern bei weitem übertraf. Wie immer freute sich Peter Kaupp auf den Käsekuchen von Heike, doch den gab es erst nach überwinden vom „The Evil Edge“ dem berühmt berüchtigten steilen steinigen Fußweg hinauf auf den Sulzer Grillplatz. Und ihr glaub es kaum, es waren Bergziegen dabei die es ohne Gehpausen schafften da hoch zu laufen. Gemeinsam wurden dann bergab die letzten Kilometer nach Sulz am Eck wo wir pünktlich um 15 Uhr mit Glockenläuten und den Vereinsvorsitzenden Sven Herty von unserem LT Sulz am Eck empfangen wurden. Heike schaffte es indes nicht, schneller geduscht zu sein  wir von Wildberg nach Sulz zum laufen brauchten. Uns so wisst ihr jetzt dass wir nach diesem abenteuerlichen Lauf geduscht haben bevor wir noch gemütlich bei Kaffee, Kuchen usw. das Erlebte ausklingen ließen.   

 

Als Ideengeber (Franz) und Organisator dieses Laufes möchte ich mich noch herzlich bei allen bedanken die mir/uns dabei geholfen zu haben und bei allen die dabei waren.

Es war keine „Eimann“ Organisation und darum werden WIR wieder solche Läufe organisieren. Heike Christ, danke für die exzellente Verpflegung, Steve Robinson, danke dass du spontan und ohne zu fragen dich beim Domaberglauf mit den Worten – Franz, ich kann nicht weit mitlaufen, aber ich kann dir helfen – angeboten hast, Annette für deine Nussecken, Peter für den Hefezopf, Jürgen für die Präsentation auf unserer Homepage, Sven für das anmieten der Gemeindehalle.

Es war eine allinklusive Veranstaltung und Leute es war noch sehr viel übrig und wie versprochen werden wir den Überschuss an € für muskelkranke Kinder spenden.

Für diese Kinder gibt es am Freitag 18. Juli den 63 Kilometer langen Nachtlauf von Baiersbronn nach Baden Baden ( www.laufendhelfen.de)  und wer Lust dazu hat kann sich bei uns dazu anschließen.

 

Bilder:   Jürgen Kaiser/Franz Leins 

Bericht: Franz