Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald "Tausendfüsssssssssler"

  Der Ultramarathon Lauftreff soll eine Anlaufstelle für alle Läufer/innen sein, die nicht immer die gleichen Strecken laufen möchten,die Freude am Laufen mit Gleichgesinnten   haben,sich erstmalig an Läufe über 3 Stunden wagen möchten,gerne durch die Natur laufen,sich auf Marathon und mehr vorbereiten,Erfahrungen   austauschen,Fahrgemeinschaften suchen,zusammen auf bestimmte Laufevents vorbereiten,ab und an neue Herausforderungen suchen,keinen übertriebenen Ehrgeiz   besitzen,nicht unbedingt einem Verein angehören möchten,keine weiteren Verpflichtungen haben möchten,nicht stundenlang  alleine auf weiter Flur laufen möchten.

Genusslauf am Oberen Neckar

Samstag 5. April 2008 

  Organisiert von Manfred Huget, Thomas Bucher und der frische Hefezopf und die Schnecken waren wohl von Petra

Einfach genial war dieser Lauftag, Wetter TOP Läufer/Innen TOP, Strecke erste SAHNE, Stimmung? es wurde viel gelacht, und Anekdoten über Anekdoten, Schlotti hatte auch viel zu erzählen von Griechenland und und  und ……….

und nicht nur der Zopf und die Schnecken waren erste Wahl, auch die Mitläufer/Innen und so konnten wir erstmals einen „Schmied“ in unserer Mitte begrüßen.

Für fünf begann der Lauf schon um 12 Uhr bei Manfred Huget in Dornhan zum einlaufen quasi mal eine knappe Stunde bis Sportplatz Aistaig wo wir verstärkt von Vier – nicht gestärkt durch Bier - uns auf die unbekannte Reise nach ?????? machten. Der Neckartalradweg zum einlaufen war unsere erster Begleiter und wo wir an der Gedenkstätte an einen beim Joggen tödlich verunglückten Fußballspieler kurz verweilten bevor ein Floß uns Platz zum sitzen bot. Zu den Mammutbäumen mussten wir aufsteigen doch davor noch ein schöner Trail am Neckar entlang. Und da waren sie auch, die ältesten Mammutbäume Deutschlands, die bei unseren Breitengraden bis zu 45 Meter hoch werden und hier in den Sulzer Wäldern als einjährige Sämlinge nach königlicher Veranlassung1866 gepflanzt wurden.

   

Zusammen konnten wir den Stamm umarmen. Weiter auf Trails auf dem Bergrücken mit tollen Aussichten in das Neckartal das nächste Highlight die Ruine Albeck mit Blick auf Sulz am Neckar. Nach kurzer Verschnaufpause am Albeckhang entlang zum Hofgut Gerolstein durch den Wald bis zum Rastplatz in Sigmarswangen wo die Verköstigung der hungrigen Mäuler stattfand. Den hier angebotenen vorzeitigen Ausstieg nahm niemand war, wer hätte auch auf die mehr als lustigen Späße, Geschichten und Sehenswürdigkeiten verzichten wollen denn bald danach auf der Höhe konnte man auf die Schwäbische Alb schauen. Oberhalb von Oberndorf, an dem Aussichtspunkt die Landschaft genossen liefen wir auf der so genannten „Trauf“ des Neckartales vorbei an der Ruine Bogeneck oder auch darüber zurück nach Aistaig. Irgendwann davor passierten wir die „Keltische Viereckschanze“ eine Art Kultstätte aus früheren Zeiten und Manfred erwies sich als kundiger Erzähler mit daraus resultierender geschichtlicher Diskussion über das Wort „Germane“ was irgendwie aus Arm und Speer, Schlotti entpuppte sich als sachkundiger Wissensträger und es bedurfte doch den sanften Hinweis dass wir zu Laufen da sind.

 

So zum Abschluss vor Aistaig nochmals recht kräftig durch den Schlamm und das war es für den offiziellen Lauf. Nochmals ausgiebig mit Zopf und Schnecken versorgt ging es für die fünf wieder zurück nach Dornhan. Oh, halt zu sechst denn der „Schmied“, ihm hat es scheinbar sehr gut gefallen begleitete und noch die halbe Strecke zurück. Und wir also weiter und noch ein allerletztes Highlight die Linde, nein keine Kneippe, ein sehr alter Lindenbaum innen ausgehöhlt sollte für den kindlichen Spieltrieb der Ultraläufer/In ein ideales Spielfeld werden.

Ja, solche schönen Strecken birgen keine Langeweile und nach einem letzten Schlusssprint kamen wir noch trockenen Hauptes und ohne dass uns der Mann mit dem „Klöppel“ eins überbraten hat bei Manfred an. Just in diesem Moment öffnete der Himmel seine Schleusen.

Wir bedanken uns bei Petra, Manfred und Thomas für den erstklassigen Lauftag, sogar das Wetter spielte mit. Es war schön mit und bei euch.

Dabei waren Manfred, Heike, Hans Jürgen, Friedemann, Franz – 46 Km 815 Höhenmeter.

Elke, Petra, Thomas B., – 28 Km 650 Höhenmeter, Thomas „Schmied“ 36 Km 800 Höhenmeter.

Bilder:    Franz

Bericht : Franz