Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald "Tausendfüsssssssssler"

  Der Ultramarathon Lauftreff soll eine Anlaufstelle für alle Läufer/innen sein, die nicht immer die gleichen Strecken laufen möchten,die Freude am Laufen mit Gleichgesinnten   haben,sich erstmalig an Läufe über 3 Stunden wagen möchten,gerne durch die Natur laufen,sich auf Marathon und mehr vorbereiten,Erfahrungen   austauschen,Fahrgemeinschaften suchen,zusammen auf bestimmte Laufevents vorbereiten,ab und an neue Herausforderungen suchen,keinen übertriebenen Ehrgeiz   besitzen,nicht unbedingt einem Verein angehören möchten,keine weiteren Verpflichtungen haben möchten,nicht stundenlang  alleine auf weiter Flur laufen möchten.

Samstag/Sonntag, 3./4. Mai 2008   12 und 24 Stundenlauf in Basel

Hier die nackten Zahlen

12 Stunden

6. Held Volker                                  113.329 Km              3. M 40

 

24 Stunden

 2. Friedemann Hecke                    223,843 Km              1. M 45

22  Baumann Jürgen                       161.284 Km              4. M 45          

53  Schlotter Hans Jürgen              127.888 Km              6. M 40

62 Leins Franz                                 119.038 Km              6. M 50

24 19 Christ Heike                          101.626 Km              3. W 35

 

Wie immer auf höchstem organisatorischem Niveau war die Veranstaltung des Sri Chinmoy Marathon Team in Basel beim 20. Jubiläumslauf.

 

Ja, Mann/Frau hat 12 respektive 24 Stunden Zeit  sich auf der 1,141,86 Kilometer langen Runde bei der Sportanlage in St. Jakob die Beine zu vertreten was wir auch gemacht haben mit den unterschiedlichsten Ergebnissen (siehe oben).

Was Friedemann beim 24 Stunden und Volker beim 12 Stunden Lauf erreicht haben war schon Extraklasse und mehr möchte ich auch nicht darüber, sonder drum herum schreiben.

 

Die Hitze der Nacht blieb komplett aus dafür aber glühte der Planet bei Tag mit plus 30 Grad Celsius und er Mond strahlte seine Kälte bei 5 Grad Celsius aus, ja, so schaute es aus. Da war nur noch die Frage sein oder nicht sein – ich meine sein lassen oder nicht sein lassen – das laufen oder lieber viel saufen. Wir entschlossen uns zum Laufen und Wasser saufen was dann von fast allen „Mägen“ nicht  gut angenommen wurde. Wohl der der einen „Saumagen“ hatte der konnte dann aber nur so im Kreis rumsauen. Schaut oben wer den besten Magen hatte ich mag es nicht sagen/schreiben. Neben dem Magen war auch noch die Birne (Kopf) stark gefordert, nicht Intelligenz mäßig sonst wären wir lieber in den Biergarten gegangen. Nein die „Glühbirne“ ja die Birne glühte und verlangte nach Kühlung immer wieder nach Kühlung bis sich der Planet verzog und der Mond der Kalte die Läufer/Innen zum frösteln brachte. Da waren schon einige von uns frisch geduscht in der Umkleidekabine im Schlafsack, wohl dem der einen dabei hatte und versuchten in einer Art Akrobatik sich auf der schmalen „Pritsche“ etwas Ruhe zu gönnen. Derweil sich draußen unser „Matador“ Friedemann für uns das Eisen schmiedete und Voker um Mitternacht als sein 41. Geburtstag endete sich für die 12 Stunden auf die Piste walzte. Bis auf 5 konnte er alle platt machen. Der frühe Vogel fängt den Wurm, stand Franz bei Tagesanbruch zum Frühstück auf, nahm sogar seine Startnummer mit, vertilgte Rührei statt „Wurm“ sah Heikes blasses Gesicht und dachte, einmal mehr Kilometer als sie und trottete los. Der Jürgen Baumann vermisste Franz und begab sich wieder ausgeruht auf die Strecke und erschrak als er denselben laufend vorfand und lief so motiviert noch viele Kilometer. Schlotti ganz allein im Umkleideraum tauschte harte Pritsche mit Sonneliege in freier Natur und schaute mal zu  was die anderen so machen. Interessant dachte er sich denn sonst ist er derjenige der „Speedy Conzales“ gleich die Runden dreht. Heike immer noch blass um die Ohren sehnte sich nach einem Zug nicht aus der Zigarette, das machte bereits Elisabeth, nein nach dem Sonderzug nach „Mühringen“. Und so vergingen die 24 Stunden „so oder so“ vorbei ist vorbei und der Humor blieb nicht auf der Strecke. Kleine Anekdode – Voker, Jürgen und Franz liefen gemeinsam die letzte Runde, warteten auf einem Bänkle sitzend auf die Schlußsirene, als eine Läuferin Volker fragte und? bist auch 24 Stunden gelaufen? Volker nein 12, die Läuferin – was nur 12 Stunden – Volker, aber wahrscheinlich mehr als du in 24 Stunden – Läuferin ich bin 181 Km gelaufen (Siegerin) und du?- Gelächter von Jürgen und Franz– Voker sprachlos!!!!

Konnten wir auch nicht das laufen was wir uns vorgestellt haben, lernten wir wieder einmal sehr viel netten Menschen kennen und der Humor ist nicht auf der Strecke geblieben.

Besonderes Lob noch an Elisabeth, Ernst und Mattin für die Betreuung die sie uns geleistet haben.

 

Bilder: Jürgen und Elisabeth Baumann

Bericht: Franz