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Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald |
"Tausendfüsssssssssler" |
Folterlauf beim
Volker
Und wenn du denkst, es läufst
nicht mehr, läufst du schon hinterm Volker her!
Leider musste Volker den
geplanten Rundenlauf kurzfristig am Samstag absagen. Nach einer
Streckenbesichtigung war ihm klar, dass es unmöglich, ja sogar gefährlich wäre
auf der ausgesuchten 5 Kilometer langen Runde in Dagersheim zu laufen. Eine fast
durchgehend Eisschicht auf den Waldwegen machte ihm sein Plan
zunichte.
Spontan entschlossen sich dann
doch noch ein paar Kilometerhungrige zu einem
3 Stundenlauf auf einer großen
Runde um Dagersheim auf eisfreien Feldwegen. Die erste Stunde musste noch etwas
verhalten gelaufen werden, da auch auf diesen Wegen ab und an etwas Glatteis die
Läufer/in zu etwas seltsamen Laufstilen verhalf. Leider war nur eine „in“ dabei
und ansonsten am Anfang noch sieben
„er“ von denen sich zwei eine Abkürzung
nahmen und somit nur noch ????????? wie bei den Negerlein. Da kaum
Höhenunterschiede zu bewältigen waren wurden doch wie immer Sprüche geklopft und
von vergangenen Läufen erzählt und schon waren wir nach 2,5 Stunden bei Volker
in Aidlingen wo wir uns eine kleine Pause gönnten. Frisch gestärkt, leider, da
Jürgen irgendwie frischen Wind bekam oder es vielleicht doch eine
Seelenverwandtschaft mit seinem Namenskollegen dem Dieter Baumann besteht. Auf
jedenfall kamen auch noch ein paar kräftige Steigungen und uns wurden teilweise
die Beine etwas schlaff, nur nicht das Mundwerk denn auf einmal wurde der
Ausdruck geboren „ heute sind wir beim
Folterlauf vom Volker“.
Und schon war unser
Ausgangspunkt wieder in Sicht und es lockte die Verpflegung im Auto. Ja, Volker
sagte 31 Kilometer in 3:07 ist o.K. doch er würde noch etwas dranhängen, denn
nächstes Wochenende fährt er Ski und schon waren es drei weniger, die sich
eilends in ihre Autos verdrückten. Ich, der Franz also ich würde noch etwas
dranhängen wenn etwas langsamer gelaufen wird. Darauf sagte die „in“ übrigens
das ist die Heike, ich versuch es und schon waren wir wieder on the road und
mussten Volker folgen da wir absolut ortunkundig waren. Die Stecke zog sich hin,
und die neumodischen extravaganten Pulsmesser mit Kilometeranzeige
signalisierten mir, dass es auf die 40 zugeht. Leider nicht meine Lebensjahre,
schön wäre es nochmals, nein auf die Kilometer 40 und spontan sagte ich bei 41,5
Kilometer würde ich auch den Rest auf den Marathon machen. Und wir machten noch
den Rest, und zwar auf der Tartanbahn im Dagersheimer Stadion den letzten
entscheidenden Kilometer im Schnitt von 4:50 um uns alsdann auf den mit Vanille
verfeinerten Tee von Volker zu stürzen. Geschafft war er dann, der frisch
geborene Foltermarathon vom Volker
in 4:07.........................................
Mit dabei war noch Friedemann,
Manne, Florian und ein mir unbekannter Läufer.
Bilder : Jürgen Baumann
Bericht : Franz