Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald

"Tausendfüsssssssssler"

           Course d’Alsace

                  

                                                                           25. Mai 2006          

 

Ein 50 Kilometer Spendenlauf von Wissembourg (F) nach Rasstatt (D)

         organisiert von Rudolf Mahlburg (www.laufendhelfen.de)

für Aktion Benni & co e.V. (www.abc-online.org) unterstützt durch „Laufwelt“ (www.laufwelt.de) ............ diese lange trockene Einleitung muss einfach sein, und durch das Anklicken der Links kann der interessierte Leser/In, wenn sie/er Lust hat näheres ...........klickt einfach an.......aber erst wenn ihr mein „Geschreibsel“ gelesen habt.

 

 

Course d’Alsace, der beginnt für mich schon um 4 Uhr 45 in der Früh mit dem Rasseln des Weckers. Wenige, so wie die Heike aus Mühringen die ich unterwegs mitnehme, müssen noch früher aufstehen und Peter den wir in Gernsbach treffen, der kann etwas länger schlafen. Start ist um 10 Uhr in Wissembourg in Frankreich, aber warum so früh aufstehen ?????? ja, wir fahren mit dem Zug von Baden-Baden übers Land zum Start. So kommt zum Motto

– gemeinsam laufen – gemeinsam helfen – gemeinsam ankommen – noch das – gemeinsam Zug fahren dazu - . Pech für Rudolf denn das – gemeinsam duschen – das verhinderte seine Frau.

Kurz nach 10 Uhr auf Kommando von Rudolf drehten wir erst eine Ehrenrunde um den Rathausplatz und verließen als 20 köpfige Laufgruppe das wirklich schöne typische elsässische Städtchen. Noch nicht mal ganz warmgelaufen durchliefen wir einen Flohmarkt und sorgten dort für eine willkommene Abwechslung um anschließend in die Wildnis einzubrechen. Kaum zu glauben war es, 20 Kilometer am Stück, nur Trampelpfade in einem natur belassenen „Urwald“ ohne jegliche Ansiedlungen, konnten wir  mit unseren Rucksäcken auf dem Rücken in wilder Natur laufend genießen. Langsam und ohne jegliche Hast erreichten wir unseren ersten Zwischenstop an einem für uns geöffnetem Sportheim. Etwas unseren Energiehaushalt aufgefrischt machten wir uns auf die nächsten Kilometer in einer ganz anderen, ja vollkommen anderer Landschaft mit Hügeln, satten Wiesen, Feldern und wild verstreuten Obstbäumen wobei wir noch einige kleine idyllische Dörfer durchquerten bevor wir zur letzte Rast am „Sauerdelta“ ankamen. Hier überraschte uns Brigitte Mahlburg mit lecker schmeckenden Nussecken die doch besser mundeten als unsere im Rucksack mitgetragenen Müsliriegel. Auch diese Pause fand sein Ende und wir mussten wieder weiter und liefen durch die wunderbaren Rheinau bis zum Rhein. Hier fing es an zu regnen und die Meute roch schon förmlich das Ziel, das Tempo wurde etwas angezogen und wir wurden nass. Über die Brücke, nicht die in Mannheim sondern über die??? hab’s vergessen und noch einen steilen Abgang durch Brennnesseln das war es dann fast. Fast am Ziel fehlten noch ein paar hundert Meter und so wurde noch eine Dorfrunde um Rastatt-Winterberg gelaufen die von Katharina voll genossen wurde.

Als Gruppe geschlossen auf dem Gelände der „Laufwelt“ angekommen genehmigte ich mir zuerst ein Bier dann Brezeln und danach eine warme Dusche.

Noch ein wenig über unseren langen Lauftag resümiert war leider schon Aufbruch zum nach Hause gehen.   

                  Ich komme wieder, und ihr ???

         Sehen wir uns beim Nachtlauf am 7. Juli ???   

 

Bericht und Bilder: Franz Leins         

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