Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald
„Ultralauftreff Tausendfüsssssssssssler“
27. Februar 2005 „Verdi Marathon“ Fidenza in Italien
Etwas abgedroschen ist der Ausdruck „ Wer eine Reise macht hat was zu erzählen“ doch es gibt da allerhand was zu erzählen bei der Reise zum Verdi Marathon.
Wir haben uns der Reisegruppe vom LT Kuppingen, die die Stadt Herrenberg als Partnerstadt von Fidenza vertraten angeschlossen und nicht bereut dabei gewesen zu sein. Mehr noch als der Wettkampf um Zeiten und Platzierungen stand das verköstigen von italienischer Küche und Keller im Vordergrund. Da wir ja als eingeladene Gäste an dem Event teilnahmen wurden wir nicht nur bestens kulinarisch versorgt, nein wir hatten sogar noch einheimische Reiseleiter zu unserer Verfügung so dass auch der kulturelle Teil nicht zu kurz kam.
Lassen wir Bilder sprechen, ein
sehr wichtiger Mann war unser Busfahrer Manfred mit Frau, der uns sicher durch
die Gegend kutschierte und bei der 1.
Rast in Schaffhausen mit Kaffee versorgte.
Besten Dank an den LT Kuppingen für die gesponserten Butterbrezeln. Mittagspause
war in der Schweiz bei Mövenpick und dann ging es schnurstracks auf der Autobahn
nach Italien weiter. Das große Thema von Ulrich Etzrodt war dabei die
„Brückenmafia“ und die sich seit Jahren im bau befindliche
Hochgeschwindigkeitstrasse der Eisenbahn. Etwas wirr war es dann doch noch bis
wir dann von unseren italienischen Gastgebern abgeholt wurden. Dann bezogen wir
unsere schön gelegene Jugendherberge
ähnliche Unterkunft mit seinen Stockbetten. Man hat darin sehr gut
geschlafen.
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Eine Gaumenfreude war das
gesponserte Abendessen und der nie versiegende Rotweinfluss den wir
zusammen mit
unseren Gastgebern einnahmen. Was nicht alles so in den „Mensch“ reinpasst, wenn
es nichts kostet da entpuppten sich alle
als Schwaben. Alle Platten wurden leer geputzt. Mit erstaunlicher ruhigen Nachtruhe bei so vielen Mitreisenden endete
der Anreisetag.
Der Samstag war der Kulturtag und so ging es nach dem Frühstück mit dem Bus auf Reise um allerhand Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ein Schloss mit der Geschichte von Prinzen und bewacht von einem Löwen, das Verdidenkmal, eine erlesene Bücherei und eine neue extravagante Einkaufsmeile wurde besichtigt. Natürlich, der Zieleinlauf mit dem roten Teppich und diverse Bars mit seinen Kaffeespezialitäten wurden auch frequentiert. Die sehr üppige Pastaparty in einen alten leer stehenden Hotel beendete den Samstag.
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Ja, da wir ja Marathon laufen
wollten und der am Sonntag stattfand mussten wir wohl oder üblich ran. Manfred
brachte uns mit dem Bus zum Start und wir konnten unsere Startvorbereitungen in
aller Ruhe abschließen. Pünktlich um 10 Uhr war der Startschuss für alle
Laufstrecken, da es außer dem Marathon noch die 10 Km, 23 Km und 30 Km Strecken
gab. Gut platziert in der Startreihe kamen wir ( Hans Jürgen, Noris, Brigitta,
Franz) von den Taussendfüßßßlern ohne Gedränge schnell in unseren
Laufrytmus. Das Männertrio war bis zur
Hälfte noch dicht beisammen um dann jeder für sich sein bestes zu geben. Wir
waren sehr zufrieden mit unseren Zeiten, da es noch früh im Jahr ist und das
Wetter nicht gerade ideal war. Wir wurden von Schneegestöber, eisigem Gegenwind,
Temperaturen an dem Gefrierpunkt und von vereinzelten Sonnenstrahlen begleitet.
Nachdem wir noch nach dem Zieleinlauf auf der Tribüne interviewt wurden ging es
per Shuttelbus zum Dusche. Die Stecke war etwas öde und es tat gut durch die
Dörfer zu laufen wo doch etliche Zuschauer standen und uns mit Verdi Musik
beschallte. Organisatorisch war für uns alles perfekt.
Der Abend nach getaner Arbeit
wurde bei wiederum sehr gutem
Essen und Rotwein in einem schönem Ambiente eines
kleinen Restaurant auf einer Idyllischen Anhöhe gestaltet wobei noch unseren
Gastgebern gedankt wurde.
Alles findet sein Ende und so
mussten wir am Montagmorgen nach dem Frühstück unsere Heimreise antreten. Ein
Blick zurück zur hoch stehenden Sonne und für Manfred den Busfahrer auf die
schneeglatte Fahrbahn hieß für uns Abschied nehmen. Stiller war auf der
Heimreise im Bus, ob es an der schönen Landschaft des Bernhardino lag, wer weis.
In Chur wurde nochmals im alten Zollhaus zusammen Mittag gegessen und um18 Uhr
waren wir schon wieder in Kuppingen.
Ein Dank noch an den Organisator Albrecht Mayer
Ergebnisse der Tausendfüßßlern
Franz Leins |
3 : 12 : 44 |
21. Platz M 45 |
Noris Rigotti |
3 : 14 : 31 |
4. Platz M 55 |
Hans Jürgen Schlotter |
3 : 15 : 25 |
25. Platz M 40 |
Brigitta Plathe |
4 : 12 : 55 |
8. Platz W 45 |