Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald
„Ultralauftreff Tausendfüsssssssssssler“
6. Sulzer Markungslauf (42) Km 13. März 2005
Und leise rieselt der Schnee, der rieselte aber schon am Vortag und das mehr als genug, denn binnen 2 Stunden gab es so viel Neuschnee dass selbst die Schwarzwaldhochstrasse komplett gesperrt wurde und den Organisatoren Hans Georg Sturm und Roland Hamm angesichts der über 40 Zentimeter Neuschnee das Herz in die Hose rutschte, doch getreu dem Motto von unserem Hans Georg „ was wir angefangen haben machen wir auch fertig“ gab es keine Absage.
Im Vorfeld kann man schon einiges tun, so wie die komplette Verpflegung bereitstellen, die Helfer einteilen, Schlüssel für die Stadionhalle holen und eine Woche vorher die, wegen des diesjährigen langen intensiven Winters verschneite Strecke an den kritischen Punkten ablaufen und nach Alternativen schauen. Und dann dieser Schnee „Chaos“ am Vortag, kommt da überhaupt jemand ????????????? diese Frage wurde am Sonntagmorgen um 8 Uhr in Sulz an der Stadionhalle beantwortet.
Und wie sie kamen, nicht ganz so viele wie im Rekordjahr 2004, doch zum Start waren es mehr als 25 Teilnehmer/innen wobei der Frauenanteil verhältnismäßig hoch war obwohl der Noris erst in Dürrenmettstetten eingestiegen ist. Wussten sie das nicht ????. 14 an der Zahl nahmen das Angebot an als Teilstrecken mitzulaufen und davon entfielen 6 auf Dürrenmettstetten, wohl wegen der dort exzellenten Versorgungsstelle von Sylvia Hamm. In Glatt bei Hans Georg und in Fischingen komplettierten noch jeweils 4 die Läuferschar. Nicht ganz einfach war es durch den hohen Schnee zu laufen, doch die Teilnehmer wussten, dass sie jederzeit in ein Begleitfahrzeug einsteigen konnten und so konnte beruhigt Etappe für Etappe gemeistert werden.
Hier ungekürzt die Info von Roland Hamm an mich, die alles aussagt.
Schwere Bodenverhältnisse im Schnee vom Start bis zu mir.
Bis Glatt frei - nach Fischingen im Schnee
Von Renfritzhausen im Schnee Richtung Bergfelden - Strecke verkürzt-direkt Unterführung nach Holzhausen
(Hang Richtung Bergfelden voll im Schnee ohne Weg)
Verpflegung von Holzhausen nach Sulz Kastell(Gärtnerei) verlegt
- Sigmarswangen zum Friedhof - Stärkung und auf direktem Weg nach Sulz (viel Schnee - richtig anstrengend trotz Gefälle)
Streckenlänge 42 KM (kleine Extraschleife in Sulz) Ausklang wie üblich
Keine Probleme auf der Strecke Läufer blieben gut in der Gruppe
Dank an alle die zum gelingen beigetragen haben.
Besonderer Dank an Gruppe aus Empfingen(Verpflegung Renfritzhausen organisiert von Helena)
Stimme eingefangen von Elke
Mönch ein paar Tage nach dem Lauf
Mir persönlich ist es noch
ganz, ganz wichtig zu betonen, dass die
Verpflegung während des kompletten Laufs absolut spitze war. Es gab
wirklich alles, was ein Läuferherz bei einer solchen Tour begehrt. Ein
Riesen-Dankeschön an die Organisatoren Hans-Georg Sturm und Roland Hamm, der
bei diesem Lauf in der schwierigen "front position" über viele
Kilometer auch noch einen Weg durch den wadentiefen Schnee bahnte.
Aufgrund der nicht gerade einfachen Bodenverhältnisse war es auch
angenehm zu wissen, dass man alle paar Kilometer die Möglichkeit gehabt
hätte, ins Begleitfahrzeug zu steigen. Deshalb auch noch ein besonderer
Dank
an die geduldigen Fahrer.
Dies Aussagen machen klar was die Läufer/innen geleistet haben und dass sie auch sehr gut vorbereitet zu diesem Event gekommen sind. Was macht es da aus, dass nicht die komplette Strecke gelaufen werden konnte. Die meisten die bei diesen sehr gut funktionierendem Event teilnahmen waren Wiederholungstäter/in die allesamt Marathon und Ultramarathon erfahren sind und bei fast jedem Wetter in der freien Natur ihr Laufpensum absolvieren. Schönwetterläufer/in waren wohl nicht dabei aber schön war es auf alle Fälle und wer sucht schon das „Normale“ ? da gibt es ja hinterher keine Geschichten zu erzählen.
Erstaunlich war neben dem hohen Frauenanteil, dass von 16 bis 65 Jahren eine erstaunliche Alterspalette dabei war und ein überregionaler Zulauf von Raum Böblingen, Waldachtal, Rottweil und Empfingen zu verzeichnen war.
Beim üblichen und
traditionell dazugehörenden Ausklang, wobei das Knallen der Sektkorken nicht
fehlen darf, konnten noch 143 Euro an Spenden für die Sozialstation Sulz gesammelt werden da die
Organisatoren auch gleichzeitig die Sponsoren dieses Laufereignisses sind. Das
ist schon einmalig.
Ich der Franz, brauchte mir nicht viel Mühe machen, war ich doch wegen einer Konfirmation verhindert, wo es auch viel zu Essen gab aber leider keine Kilometer mit meinen Lauffreunden zu verbuchen waren. Ich bedanke mich noch bei Hans Georg, Roland , Noris und Elke für ihre Infos vom Lauftag und dem Baumann, leider nicht der Dieter sondern dem Jürgen für die Bilder die er mir zur Verfügung gestellt hat. Ein Schreiber ohne Infos ist nicht viel Wert.