Ultramarathon-Lauftreff nördlicher Schwarzwald
„Ultralauftreff Tausendfüsssssssssssler“
Karfreitags Lauf 2005 – der Lauf über 60 Kilometer
Etwas besonderes muss es sein, der Lauf der Taussendfüßßßler am Karfreitag, nein einfach Laufen in der Gruppe und das ist das Besondere. Getreu dem Spruch vom Roland „Laufen“ ist so einfach. Wir sind einfach gelaufen. Und nun sitze ich, der Franz vor dem PC und möchte wie immer „einfach“ einen Bericht darüber Schreiben. Wir haben erlebt, und was wir erlebt haben ist nicht so einfach zu Schreiben. Also gehe ich in den Keller und hole mir mal ein Bier, ja es geht gut nach 60 Kilometer und ca. 850 Höhenmetern zwei Treppen runter in den Keller und ihr glaubt es nicht es ist noch Bier da. Ich werde euch nicht schreiben, dass wir wie immer pünktlich waren und auch nicht dass wir die Stecke auf vier Etappen je ca. 15 Km verteilt haben und dass wir in Tumlingen gestartet sind und über Dornstetten, Schopfloch nach Bittelbronn gelaufen sind wo wir alle 11 Teilnehmer/innen beim Bruder vom Hans Jürgen Schlotter fürstlich verpflegt worden sind. Ich werde euch schreiben dass drei Frauen mit dabei waren und das Geschnatter nicht von ihnen kam. Wir hatten uns alle viel zu erzählen und so waren wir schnurstracks in Bittelbronn wo sich der Roland wie immer gleich aufs „Bänkle“ gesetzt hat. Diese 16 Kilometer lange Etappe war so zum einlaufen gedacht denn der Hans Jürgen war für die Steckenführung bis zum Noris nach Horb verantwortlich. Diese 14 Kilometer hatten es in sich und schenkten uns über 380 Höhenmeter, die waren aber gespickt mit sehr schönen Laufpassagen und genauso vielen landschaftlichen Ausblicken. Das Diessenertal und Blicke ins Neckartal bleiben mir genauso in Erinnerung wie da Kloster in Horb wohin demnächst die Heike hingeht. Ob sie sich das gut überlegt hat ?? . Der Schurkenturm von Horb war auch in nächster Nähe. Ein aller letzter Anstieg über steile Treppen und schon waren wir bei Noris, das Garagentor öffnete sich und, ja Kaffee, Kuchen, Brezeln und Getränke alle Art lächelte uns an. Wir haben zugegriffen und nicht zu knapp hatten wir doch bis hierhin ca. 30 Kilometer und 580 Höhenmeter hinter uns. Halbzeit und leider halbierte sich unsere Gruppe doch Johannes aus Schwieberdingen lief von da an mit uns so dass wir zu sechst, einen „Sechser“ im Lotto wäre mir lieber gewesen, war aber nicht, also mit Johannes nach Bildechingen hinunter ins Wittau. Was soll es, ihr wisst sowieso nicht wo das Wittau ist und die Steigung rauf zum Hundeheim rechts ab zum „Römerweg“ da soll einst Cäsar mit Cleopatra gewandelt sein .............. ihr glaubt es mir sowieso nicht also weiter auf den „Bussardweg“ den gibt es wirklich genauso wie den Römerweg zum Wasserresevat nach Hochdorf , dann hinab ins liebliche Steinachtal. Aber oh weh diese dritte Etappe endete bei der Brigitta in Talheim und sie wohnt, die Strasse nenn ich nicht, ihr könntet ja mal bei ihr Klingen, auf dem höchsten Punkt von ??? ja Talheim. Und ewig lockt das W..... aber nach 45 Kilometer lockt die Verpflegung und so sind wir zügigen Schrittes am Steinbruch vorbei zu ihr gelaufen. Welch eine Macht hatte ich da, ich war der einzige der wusste wo sie wohnt. Durstig und ausgehungert machten wir uns über der Verpflegungsstand her – ich sagte nur, Klaus, (Ehemann von Brigitta) mach hin wir dürsten. Klaus mahnte mich angesichts meines Hungers und Durstes nur nach den billigeren Verpflegungen zu greifen, ich tat es wie mir geheißen, stibitzte mir aber noch ein „Schokolädle“ (schwäbisch) und begleitet von Brigitta ging es auf die letzte (vierte) Etappe. Die „Letzte“ ist meist die beste und der zügige Schritt meiner Mitläufer/in, oh ja, ich war am überlegen ob ich nicht das Wort langsamer rufe und schon waren wir auf dem Salzstetter Horn und ich dirigierte meine Leidengenossen auf und über eine Cross Trail das liegt mir besonders gut. Wer kennt Neu Nuifra ??? wir kennen jetzt Neu Nuifra, auch Johannes aus Schwieberdingen kennt jetzt N...... ! Aber wo ist Schwieberd.... ?? Elke war erfreut als ich sagte nur noch eine Steigung bis zu mir am Sonnenhang und die anderen??? freuten sich auch. Noch vorbei am Gasthof Waldachtal und ihr glaubt es nicht, Tumlingen war in Sicht und nach dem Bibelweg war es geschafft. Der Kreis war geschlossen – und alle wollten gleich Heim nach Hause und ich kann sie verstehen – ein langer Lauftag mit etwa 61 Kilometern und 1100 Höhenmetern war nach etwas weniger als acht Stunden vorbei. Die reine Laufzeit summierte sich auf 6 Stunden und 50 Minuten. Das Laufen war vorüber doch wir werden wieder zusammen Laufen. Hoffe ich wenigstens!!! Gut dass man Freunde (Lauf) hat auf die man sich verlassen kann denn da macht es Laune so einen Lauf zu arrangieren. Danke Hans Jürgen, Noris und Brigitta dass ihr für uns bestens gesorgt habt. Diesen Bericht zu Schreiben war schwieriger als den Lauf am Karfreitag zu organisieren. Dabei waren: Elke, Heike, Linda, Brigitta, Hans Georg, Hans Jürgen, Jürgen K. Jürgen B. Roland, Noris, Johannes, Manfred und Franz, der Esel nennt sich zuletzt. Bilder : Jürgen Kaiser/ Franz Leins Bericht : Franz |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|